Apfelsorte Roter Berlepsch

Herkunft: Ursprungsapfel 1880 von Dietrich Uhlhorn junior gezüchtet. Benannt wurde sie nach dem damaligen Düsseldorfer Regierungspräsidenten Hans Herrmann Freiherr von Berlepsch. Die rote Variante ist eine Sproßmutation. Die Verbreitung der Rotmutante wurde seit den 50iger Jahren durch die Hochbusch- und Spindelkultur gefördert.

Pflückreife: Oktober

Genussreife: Dezember – März

Aussehen/ Geschmack: Die Frucht ist mittelgroß, bei geringerer Pflege auch klein, flachkugelig, meist ziemlich regelmäßig gebaut. die Schale ist fest, glatt bis feinstrauh, matt glänzend, die Grundfarbe grünlichgelb, später hellgelb, hievon ist beim „Roten Berlepsch“ nicht sehr viel zu sehen, die Deckfarbe bräunlichrot bis ziegelrot angehaucht, verwaschen,gesprenkelt oder verwaschen gestreift, sonnseits mehr oder weniger leuchtend dunkelrot. Das Fruchtfleisch ist gelblichweiß, bisweilen etwas rosarot gefärbt, die Gefäßbündel sind oft rötlich, ziemlich fest bis mittelfest, feinzellig, saftig, harmonisch süß-säuerlich, edel gewürzt und reich an Vitamin C.

Besonderheiten:  Die Fruchtbarkeit tritt früh ein. Später neigt der Baum zum Alternieren. Der Baum trägt hervorragende Vitamin C- reiche Tafeläpfel. sie ergeben vorzüglichen Süßmost. Zeitgerechtes Ausdünnen der Früchte führt zu ausgeglicheneren Qualitätsernten. Ein jährlicher Auslichtungsschnitt ist nötig.